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Abgasmanipulationen in den USA
Volkswagen AG unter Druck

Aktionäre der Volkswagen AG können im Zusammenhang mit den Abgasmanipulationen in den USA die Volkswagen AG wegen Verstöße gegen das deutsche Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) auf Schadensersatz wegen der erlittenen Kursverluste ihrer Aktien vor deutschen Gerichten verklagen.

Sollten sich mehrere geschädigte Aktionäre bereitfinden, gegen die Volkswagen AG gemeinsam vorzugehen um sich das Kostenrisiko eines Klageverfahrens zu teilen, wäre in dieser speziellen Konstellation auch die Zusammenfassung mehrerer Kläger in einer Klage (subjektive Klagehäufung, auch bekannt als „Sammelklage“) möglich.

Eine weitere Möglichkeit einen Prozess relativ kostengünstig zu führen, stellt das sogenannte Kapitalanleger-Musterverfahren dar. Dieses soll geschädigten Anlegern/Aktionären die gemeinsame Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen erleichtern, indem es Musterverfahren wegen falscher, irreführender oder unterlassener öffentlicher Kapitalmarktinformationen, ermöglicht.

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Software sorgte für manipulierte Abgaswerte
– Sammelklagen bereits eingereicht

Die Volkswagen AG räumte am 20. September 2015 ein, dass ihr US-Tochterunternehmen bei Abgasuntersuchungen von Diesel-Fahrzeugen in den USA manipuliert hat. Dieses geschah durch die Verwendung einer speziellen Software, die eine Abgasuntersuchung von einem normalen Fahrverhalten unterscheiden kann und den Motor bei einer entsprechenden Untersuchung niedrigere Abgaswerte ausstoßen lässt, als bei einer normalen Autofahrt. Durch diese Manipulation haben die Fahrzeuge von VW überhaupt die strengen US-Umweltauflagen einhalten können. Dieses soll bei Fahrzeugen der Baujahre 2009 bis 2015 praktiziert worden sein.

Die US-Umweltbehörde EPA sowie das US-Justizministerium haben Ermittlungen gegen Volkswagen und die Verantwortlichen wegen des Verstoßes gegen US-Klimaschutzgesetze aufgenommen; es stehen Strafzahlungen von 18 Milliarden USD im Raum. Es soll wohl seitens der US-Behörden ein Exempel für die ausländischen Autobauer in den USA statuiert werden. Käufer der betreffenden VW-Fahrzeuge haben parallel dazu in den USA Sammelklagen gegen Volkswagen in Milliardenhöhe eingereicht.

Öffentlichkeit erst nach Börsenschluss
informiert – Verstoß gegen § 15 WpHG?

Diese Umstände führten nach ihrem Bekanntwerden zu erheblichen Kursverlusten der Aktien der Volkswagen AG. Pikanterweise hat Volkswagen die Öffentlichkeit erst nach Schließung der Handelsbörsen am Freitag unterrichtet, so dass eine schnelle Reaktion der Aktieninhaber auf diese Mitteilung nicht möglich war. Nach Wiedereröffnung der Börsen am Montag dem 21. September 2015 eröffneten die Kurse der Aktien gleich 15 % tiefer als am Freitag und stürzten dann im Tagesverlauf um gut 20 % ab. Am 22. September 2015 erfolgte ein weiterer Kursrutsch von ungefähr 20 %, nachdem Volkswagen zugestanden hat, dass von den Manipulationen nicht nur 500.000 Fahrzeuge, sondern über elf Millionen Fahrzeuge betroffen sein können!

Die von diesen Kurseinbrüchen betroffenen Aktionäre der Volkswagen AG können nach unserer Auffassung erfolgreich Schadensersatzansprüche gegen die Volkswagen AG und ihre Vorstände geltend machen. Durch die vorgenommenen Manipulationen der Abgasuntersuchungen wurde den Aktionären seit 2009 vorgegaukelt, dass Volkswagen Produkte in den USA verkaufen darf, die womöglich gar nicht hätten verkauft werden dürfen oder hätten verkauft werden können. Weiterhin wusste Volkswagen seit 2014 von den eingeleiteten Untersuchungen der US-Umweltbehörde EPA. Das Ergebnis der US-behördlichen Untersuchungen wurde verspätet bekanntgegeben, womit Volkswagen gegen ihre Ad-hoc Veröffentlichungspflicht (§ 15 WpHG) verstoßen haben dürfte.

VW Aktionäre sollten Ihren Anspruch auf Schadenersatz prüfen lassen

Volkswagen hat damit nicht nur gegen US-amerikanische Gesetze, sondern auch gegen Vorschriften des deutschen Wertpapierhandelsgesetzes verstoßen, was Schadensersatzansprüche auch deutscher Anleger in Deutschland begründet, so dass eine Rechtsverfolgung nicht nur in den U.S.A. , sondern auch hier in Deutschland erfolgen kann. Weiterhin dürften auch deliktrechtliche Ansprüche gegen Volkswagen und seine Geschäftsführung bestehen.

Fazit

Wir vertreten bereits mehrere Anleger die Volkswagen Aktien gekauft haben und prüfen deren Schadenersatzansprüche. Sofern wir solche Ansprüche sehen, empfehlen wir eine Geltendmachung gegenüber der Volkswagen AG und deren Vorstände, sofern dieses auch wirtschaftlich vernünftig erscheint. Gerne stehen wir Ihnen für weitergehende Auskünfte zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner

Cord Veting
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bank- und
Kapitalmarktrecht

Tel.: 030 / 20 84 733 – 20
Fax.: 030 / 20 84 733 – 29
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