Kostenlose
Ersteinschätzung!

Zum Kontakt >

Sprechen Sie uns direkt an.

Schiffsfonds SeaClass Nr. 8

Der geschlossene Schiffsfonds SeaClass 8 oder MAJORNA Mobiliengesellschaft mbH & Co. KG – Moderne Tankerflotte, wurde von KGAL als Beteiligung 206 im Jahr 2007 emittiert. Die Anleger konnten sich mit einer Investition an diesem Schiffsfonds an drei Tankern beteiligen, wobei mehr als 50 % der Gesamtinvestition von der Gesellschaft mit Fremdkapital finanziert wurde. Das Geschäftsmodell des SeaClass 8 Schiffsfonds ist die Vercharterung der Tanker für die Fondslaufzeit von 20 Jahren und die anschließende Veräußerung der Schiffe.

Kanzleiprofil

  • Kostenlose Ersteinschätzung
  • Rechtliche und wirtschaftliche Kompetenz
  • Begleitung zahlreicher erfolgreicher Gerichtsverfahren deutschlandweit

Geschlossener Schiffsfonds SeaClass Nr. 8:
Seit 2009 keine Ausschüttungen

Insgesamt ist der Schiffsfonds in schwieriges Fahrwasser geraten, da er die prognostizierten Einnahmen nicht erwirtschaften kann. Ein Grund dafür sind die immer weiter steigenden Schiffsbetriebskosten. Daneben bedroht das Überangebot von Tankschiffen die prospektierten Einnahmen. Dies war unserer Meinung schon bei Auflage des Fonds absehbar, da eine starke Ölnachfrage und ein hoher Ölpreis nicht zwangsläufig bedeuten müssen, dass auch bei der Transportkapazität von Öl mehr Geld verdient werden kann. Im Gegenteil, gerade der hohe Ölpreis führt dazu, dass der Kostendruck enorm ist. Von der Nachfrageseite wird daher intensiv nach Möglichkeiten der Kostensenkung gesucht, so dass die Transportkosten davon selbstverständlich mit umfasst sind. Die drei Tanker des SeaClass 8 waren bis Mitte des Jahres 2012 fest verchartert.

Aufgrund dieser langfristigen Charterverträge waren stabile Einnahmen bis 2012 vorhanden. Die Ausgaben liefen allerdings auch schon in dieser Zeit aus dem Ruder, beziehungsweise entsprachen nicht den Prognosen. Aktuell liegt der Zweitmarktkurs des SeaClass 8 Schiffsfonds bei ungefähr 5%. Im Ergebnis hat die MAJORNA Mobiliengesellschaft mbH & Co. KG seit dem Jahr 2009 keine Ausschüttungen mehr vorgenommen. Der Grund waren insbesondere die hohen Schulden durch die Fremdfinanzierung von gut 50 %, von der Fondsgesellschaft verursachte hohe Kosten und das schwierige Marktumfeld. Vor diesem Hintergrund und dem Andauern der Schiffskrise sind wir der Meinung, dass eine wirtschaftliche Erholung des Fonds höchst unwahrscheinlich ist.

Fonds SeaClass 8: Ausschüttungen
bleiben wohl auch in Zukunft aus

Unseres Erachtens liegen Prospektfehler vor, darüber hinaus kommt es auf die jeweilige individuelle Beratungssituation an. Ebenso können von Ihrer Bank Rückvergütungen (Kick back-Zahlungen) hinter ihrem Rücken vereinnahmt worden sein. All dies würde Schadensersatzansprüche bei Ihnen verursachen können. Darüber hinaus ist es so, dass Schiffsfonds, die erst im Jahr 2006 oder später auf den Markt kamen, generell als risikoreich hätten eingestuft und erläutert werden müssen. Hintergrund war einfach, dass bereits zu viele Schiffsfonds vorhanden waren, es reichlich Schiffe gab und ein Ende

des gut laufenden Zyklus absehbar war. Dabei ist es dann umso schwieriger für einen Fonds wie den SeaClass 8, wenn er auch noch mit hohen Schulden belastet ist, so daß ein paar schlechte Jahre für eine Schieflage sorgen. Die MAJORNA Mobiliengesellschaft mbH & Co. KG hatte mehrere gebrauchte Schiffe erworben, zu vermeintlich günstigen Preisen. Nunmehr liegen für mindestens ein Schiff Kaufangebote vor, die gerade geprüft werden. Der Notverkauf wird nötig sein, um die Gesellschaft noch etwas am Leben zu erhalten.

Anspruch auf Schadenersatz prüfen lassen

Ähnlich wie bei dem SeaClass 8 sieht es auch bei den SeaClass 4, 6, 7, 9 und 10 Schiffsfonds aus. Die Probleme und Rahmenbedingungen sind vergleichbar.

Ein Großteil der Gesamtinvestitionssumme wurde über Schulden finanziert, die Prognosen waren unserer Meinung nach unrealistisch und fehlerhaft, das Marktumfeld war absehbar schwierig geworden und wird sich wohl auch nicht absehbar bessern.

Wenn Sie Investor dieser Schiffsfonds sind, sollten Sie einschätzen lassen, ob Sie Schadensersatzansprüche haben, die mit guten Erfolgsaussichten durchgesetzt werden können.

Ihr Ansprechpartner

Paul Naacke
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bank- und
Kapitalmarktrecht

Tel.: 030 / 20 84 733 – 20
Fax.: 030 / 20 84 733 – 29
E-Mail senden

© Wirtschaftskanzlei · Veting · Naacke Rechtsanwälte Part mbB | Online Marketing von loonma