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Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia
meldet Insolvenz an

Der Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia steht vor dem Aus. Im Oktober des vergangenen Jahres wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Anlegern droht nun der Totalverlust. Unter Umständen haben sie jedoch Chancen auf Schadenersatz wegen Falschberatung. Es ist eine schwierige Zeit für Containerschiffe: Zu viele von ihnen tummeln sich auf den Weltmeeren, sie machen sich gegenseitig die Charterer strittig, die Umsätze sinken oder bleiben ganz aus. Es ist auch eine schwierige Zeit für Anleger, die ihr Kapital in diese Containerschiffe investiert haben. Immer wieder müssen die Gesellschaften Insolvenz anmelden. Die Anleger gehen als Eigenkapitalgeber meist leer aus.

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Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia:
Totalverlust droht

So auch im Fall der MS Virginia. Das Containerschiff sollte vielen Investoren die Altersvorsorge garantieren. Nun werden sie ihr investiertes Kapital wohl nicht wieder sehen. Dabei war die Beteiligung zunächst vielversprechend: 7 bis 15 Prozent sollten Anleger des Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia jährlich erhalten – und nach der Laufzeit von 18 Jahren auch das angelegte Geld zurück. Als der geschlossene Schifffonds 2005 gezeichnet werden konnte, sammelte die Gesellschaft 22,9 Millionen Euro ein. Weitere knapp 36 Millionen Euro kamen von den Banken in Form von

Krediten. Als Fremdkapitalgeber können die Banken aber die Ausschüttungen an die Anleger des Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia verhindern – zumindest wenn die Darlehen um fünf Prozent höher sind als der Restwert des Schiffes. So besagt es die „105-Prozent-Klausel“. Das Problem: Der Schiffswert ist während der vergangenen Jahre so weit gesunken, dass selbst bei einem Verkauf des Schiffes im Zuge der Insolvenz für die Anleger nichts übrig bleibt. Denn zuerst werden die Fremdkapitalgeber bedient.

LF 63 MS Virginia – Betroffene Anleger
sollten ihre Unterlagen prüfen lassen

Anleger, die Beteiligungen des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia erworben haben, sollten ihre Ansprüche auf Schadensersatz oder Rückabwicklung des Geschäfts von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht prüfen lassen, wenn Sie mit dem Gedanken spielen, ihre Investition nicht einfach abzuschreiben. Denn mit diesem Fondsmodell gehen zahlreiche Risiken einher.

Wurden Anleger im Vorfeld nicht über alle Risiken umfassend aufgeklärt, können sie Ansprüche gegen die beratende Bank geltend machen. Nur so haben sie die Möglichkeit, dieser Beteiligung ohne Totalverlust zu entgehen. Doch Achtung: Die Ansprüche auf Schadenersatz verjähren nach zehn Jahren.

Fehlerhafte Beratung – Anleger wurden nicht über alle Risiken aufgeklärt

Vielen Anleger ist aber nicht klar, warum die Kreditgeber zuerst ihr Geld bekommen, für sie selbst aber im Zweifel nichts mehr übrig bleibt. Als Inhaber unternehmerischer Beteiligungen, wie Anteile geschlossener Schiffsfonds es sind, zählen die Anleger aber als Eigenkapitalgeber und stehen damit im Falle der Insolvenz hinten an. Hat die beratende Bank beim Verkauf des Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia nicht auf diese Risiko hingewiesen, liegt ein Beratungsfehler vor – der Anleger hat Anspruch auf Schadenersatz.

Doch daneben gibt es noch zahlreiche andere Risiken, die dem Anleger in der Beratung hätten erklärt werden müssen: So stellt insbesondere die sehr lange Laufzeit von 18 Jahren ein Risiko dar. Denn je länger die Laufzeit, desto größer die Gefahr, dass sich die Märkte in eine Richtung verändern, die bei Zeichnung der Beteiligung noch nicht absehbar war. Ein weiteres Risiko des Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia ist die erschwerte Handelbarkeit der Fondsanteile. Zudem sind die Anteile dieses Schiffsfonds aufgrund ihres hochspekulativen Charakters für die Altersvorsorge ungeeignet und hätte in diesem Sinne auch nicht beraten werden dürfen.

Darüber hinaus müssen die Banken den Fondsprospekt auf seine Richtigkeit überprüfen. Ist er fehlerhaft, haben Anleger die Chance auf Schadenersatz. Ähnliches gilt für die Auskunftspflicht der Banken. Nur wenn sie dem Anleger ihre Provisionen mitteilen, kann der einschätzen, ob ein Interessenkonflikt vorliegt. So sollen Anleger die Möglichkeit haben, einzuschätzen, ob es einen Konflikt zwischen der Bank zwischen den eigenen Interessen gibt.

Ihr Ansprechpartner

Paul Naacke
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bank- und
Kapitalmarktrecht

Tel.: 030 / 20 84 733 – 20
Fax.: 030 / 20 84 733 – 29
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