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Montranus II Medienfonds
Hannover Leasing Fonds Nr. 158

Für unsere Mandanten, für die wir Klage eingereicht haben, hat sich das Blatt zum Guten gewendet: Die für den Fonds verantwortliche Landesbank Hessen Thüringen International (Helaba Dublin) ist inzwischen fast ausnahmslos bereit, den größten Teil des entstandenen Schaden zu ersetzen. Eine Erfolgsgeschichte!

Montranus II: Negative Entwicklung der Beteiligung

Im Jahr 2004 emittierte das Emmissionshaus Hannover Leasing den zweiten ihrer erfolgreichen Medienfondsreihe „Montranus“. Die Fondsgesellschaft firmiert unter dem Namen „MONTRANUS Zweite Beteiligungs GmbH & CO. Verwaltungs KG“. Es handelt sich um einen klassischen Medienfonds mit sogenanntes “Blindpool”-Konzept, das heißt zum Zeitpunkt der Zeichnung war noch nicht klar, welche Filme die Gesellschaft schließlich produzieren wird.

Kanzleiprofil

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  • Rechtliche und wirtschaftliche Kompetenz
  • Begleitung zahlreicher erfolgreicher Gerichtsverfahren deutschlandweit

Verluste für die Anleger

In der ersten konstituierenden Gesellschafterversammlung entschied man sich, Kinofilme: “Jarhead” und „Miami Vice“ zu produzieren. Beide Filme floppten an der Kinokasse. Wie auch seine Schwestermedienfonds hat auch der Medienfonds Montranus II das im Emissionsprospekt angekündigte „Midcase-Szenario“ bei weitem nicht erreicht. Es ist sogar zu befürchten, dass das Ergebnis noch schlechter ist, als das mit „Worst case“ bezeichnete Szenario. Das ist umso befremdlicher, weil im Prospekt angegeben war, dass dies eine absolute Untergrenze darstelle, die selbst dann nicht unterschritten würde,

wenn alle von der Fondsgesellschaft Montranus Zweite Beteiligungs GmbH & Co Verwaltungs KG produzierten Filme keinerlei Einnahmen brächten. Die steuerlichen und wirtschaftlichen Probleme der Medienfonds sind zum Großteil strukturbedingt. Insgesamt dürfte beim Medienfonds der Hannover Leasing Nr. 158 – Montranus II ca. 50-70% des eingesetzten Kapitals verloren sein. Da ist es kaum tröstlich, dass der Steuerschaden angeblich geringer ausfallen soll, als zunächst befürchtet.

Positive Entwicklung der Gerichtsverfahren
gegen die verantwortliche Bank

Die Landesbank Hessen-Thüringen hat den Medienfonds Montranus II nicht nur finanziert, sondern war und ist umfassend sowohl personell als auch wirtschaftlich mit der Emittentin Hannover Leasing verbunden. Außergerichtlich weist die Bank noch heute jede Verantwortung weit von sich. Der Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und Partner Rechtsanwalt Weidhas führte ca. 70 Klagen alleine zu den Montranus-Fonds der Hannover Leasing. Die bislang abgeschlossenen Verfahren endeten fast ausnahmslos mit einem für die Mandanten positivem Ergebnis.

Das OLG München hat entschieden, dass die Helaba Dublin für ihren Darlehensvertrag keine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung erteilt hat. Dies hat zur Folge, dass die Widerrufsfrist nicht zu laufen begonnen hat und der Darlehensvertrag deswegen Jahre später – und auch heute noch – widerrufen werden kann. Ein Anleger, der von Rechtsanwalt Weidhas vertreten wurde, konnte ein weiteres wichtiges Urteil im Zusammenhang mit den Hannover Leasing Montranus-Medienfonds erstreiten: Das OLG Brandenburg (Urteil vom 21.08.2013) sprach einem von Rechtsanwalt Weidhas, der zu dieser Zeit noch für eine andere Kanzlei tätig war, vertretenen Anleger erstmals vollen Schadensersatz aufgrund eines Widerrufs durch die Landesbank Hessen-Thüringen International zu. Das Brandenburgische OLG ging mit seinem Urteil sogar über die älteren oberlandesgerichtlichen Entscheidungen aus München und Stuttgart hinaus.

Das Urteil wurde zum Hannover Leasing Montranus II Fonds gesprochen, ist aber nach unserer Meinung auf den Vorgängerfonds Montranus I und den Nachfolgefonds Montranus III übertragbar.

Montranus II und die fehlerhafte Wiederrufsbelehrung

Das OLG Brandenburg begründete sein Urteil wie folgt: Der Widerruf des von Rechtsanwalt Weidhas betreuten Anlegers gegen einen Kreditvertrag der Helaba Dublin Bank mit dem Montranus II Fonds sei wirksam, da die Widerrufsbelehrung der Helaba Dublin fehlerhaft war. Somit ist der Anleger nicht mehr an den Darlehensvertrag gebunden. Der Fondsbeitritt und der Darlehensvertrag waren verbundene Geschäfte im Sinne des § 358 Abs. 3 S.1 BGB, da dies die Fondskonzeption so vorsah. Damit ist der Anleger auch nicht mehr an seine Beitrittserklärung zum Fonds gebunden. Eine Anrechnung von Steuervorteilen des Anlegers auf den Schadensersatz findet nicht statt.
Interessanterweise legte die Helaba Dublin gegen das Urteil zwar zunächst Rechtsmittel beim Bundesgerichtshof ein. Im Laufe des Verfahren vor dem Bundesgerichtshof hat sie dann aber das Rechtsmittel zurückgezogen und die Forderung des Mandanten anerkannt.

Weiteres Vorgehen für Anleger des Montranus II Medienfonds

Auch wenn sich die verantwortliche Bank außergerichtlich unnachgiebig zeigt, vor Gericht leistet sie kaum noch Widerstand. Es ist daher aus unserer Sicht empfehlenswert, den Schritt in die Zivilklage zu gehen. Die Bank wird aller Voraussicht nach einen Großteil des entstandenen Schadens übernehmen. Die konkreten Erfolgsaussichten hängen allerdings vom Einzelfall ab. Betroffene Anleger sollten sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.

Montranus II Medienfonds und die Widerrufsfrist

Zwar gibt es für den Widerruf nach fehlerhafter Widerrufsbelehrung streng genommen keine Frist einzuhalten, aber immer mehr Gerichte meinen, dass nach einer bestimmten Zeit auch der Widerruf „zu spät“ wäre. Auch bei fehlerhafter Widerrufsbelehrung soll es kein „ewiges Widerrufsrecht“ geben. Das Widerrufsrecht kann mithin unter besonderen Umständen und besonderem Zeitablauf verwirkt sein. Dies gilt insbesondere, wenn Ende des Jahres 2014 sich die Zeichnung des Montranus II-Fonds zum 10 Mal jährt. Wir raten daher kurzfristig den Rat eines Fachanwalts einzuholen.

Ihr Ansprechpartner

Jörg-Ulrich Weidhas
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bank- und
Kapitalmarktrecht

Tel.: 030 / 20 84 733 – 20
Fax.: 030 / 20 84 733 – 29
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