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Lloyd Fonds
Britische Kapital Leben I – VIII

Britische Lebensversicherungen sind primär kapitalbildende Lebensversicherungen. Sie dienen oftmals der Besicherung von Darlehen. Kommt es dann bei demjenigen, der eine solche Lebensversicherung abgeschlossen hat, zu einem Liquiditätsbedarf, beispielsweise durch einen Immobilienwechsel oder eine Scheidung, so gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, aus der abgeschlossenen Lebensversicherung Geld zu erhalten. Dies wären einerseits die Kündigung, andererseits die Veräußerung der Lebensversicherung, beides mit Abschlägen.

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Britische Kapital Leben I – VIII:
Anlegern drohen herbe Verluste

Genau hier setzen die Lloyd Fonds Britische Kapital Leben I – VIII an. Dem Anleger wird erklärt, dass der Besitzer der Geld benötigt, seine Lebensversicherung lieber auf dem Zweitmarkt veräußern sollte, als zu kündigen, da auf dem Zweitmarkt regelmäßig mehr bezahlt werden soll, als bei der Kündigung der Versicherung. Die Fonds, die nun solche Lebensversicherungen auf dem Zweitmarkt aufkaufen, müssen aber weniger zahlen, als das bis dahin aufgebaute Vermögen der Versicherung wert ist. Soweit die Theorie gemäß den Emissionsprospekten. Trotz dieses vermeintlich einfachen, logischen und „fast risikolosen“ Geschäfts, ist es aber so, dass die Anleger der Britische Kapital Leben Fonds wohl herbe Verluste erleiden werden. Aus den Leistungsbilanzen aller Lloyd Fonds Britische Kapital Leben ist zu entnehmen, dass die

Einnahmen rückläufig sind. So ist der Schlussbonus bei einer 25-jährigen Police von 60 % mittlerweile auf rund 19 % gefallen, gemessen an der gesamten Laufleistung. Hintergrund hierfür ist insbesondere  die schwierige Lage an den Aktienmärkten. Verschärfend kommt hinzu, dass Rating-Agenturen einen Großteil der britischen Versicherungsunternehmen herabgestuft haben. Darunter hat auch der Zweitmarkt für britische Lebensversicherungen gelitten. Wegen der geringen Nachfrage auf dem Zweitmarkt sei der Handel nicht im üblichen Rahmen möglich. Wegen der hohen Verschuldung der Fondsgesellschaften dürften Ausschüttungen auch in Zukunft ausbleiben, da diese Forderungen zuerst bedient werden müssen.

Anspruch auf Schadenersatz prüfen lassen

Da die Britische Kapital Leben Fonds oftmals als „Fonds mit nur einem geringen Risiko“ erklärt wurden, liegt es vermutlich häufig so, dass nicht ordnungsgemäß über die Risiken und die Funktionsweise aufgeklärt wurde. Ebenso meinen wir, Prospektfehler erkannt zu haben, da das Risiko in den Prospekten nicht ausreichend dargestellt sein dürfte. Oftmals wurde auch bei Zeichnung nicht darüber aufgeklärt, dass die beratende Bank Rückvergütungen (Kick backs) hinter dem Rücken der Anleger erhält.

Vor diesem Hintergrund bietet es sich an, von einem Rechtsanwalt prüfen zu lassen, ob Schadensersatzsansprüche mit guten Erfolgsaussichten geltend gemacht werden können.

Ihr Ansprechpartner

Paul Naacke
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bank- und
Kapitalmarktrecht

Tel.: 030 / 20 84 733 – 20
Fax.: 030 / 20 84 733 – 29
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