Kostenlose
Ersteinschätzung!

Zum Kontakt >

Sprechen Sie uns direkt an.

IVG EuroSelect 14 Fonds

Der Immobilienfonds EuroSelect Vierzehn war in eine wirtschaftliche Schieflage geraten, was nun auch vermehrt in der Presse berichtet wurde. Nunmehr steht der Verkauf der Immobilie „The Gherkin“ an, wodurch unübersehbar ist, dass die Investitionen zu erheblichen Teilen verloren sind.

Immobilienfonds EuroSelect Vierzehn

Bei einer Beteiligung am IVG EuroSelect Vierzehn (IVG 14) sollte analysiert werden, wie sich die Investition entwickelt hat, ob Handlungsbedarf besteht und was getan werden kann, um Verluste zu minimieren. Dabei muss bedacht werden, dass die Entscheidung nichts zu tun, bei Kapitalanlagen auch immer eine Entscheidung ist. Wie bereits aktuell in der Presse berichtet wurde, gibt es bei dem IVG EuroSelect Vierzehn zahlreiche wirtschaftliche Probleme, die dazu geführt haben, dass die Immobilie „The Gherkin“ verkauft werden soll. Dies bedeutet Verluste des investierten Kapitals. Andererseits wurde die Commerzbank bereits von dem Landgericht Köln zum Schadensersatz verurteilt, weil einem Anleger empfohlen wurde, sich an „The Gherkin“ zu beteiligen. Die Deutsche Bank ist oftmals zu geringen Vergleichen bereit (ohne Anwalt).

Kanzleiprofil

  • Kostenlose Ersteinschätzung
  • Rechtliche und wirtschaftliche Kompetenz
  • Begleitung zahlreicher erfolgreicher Gerichtsverfahren deutschlandweit

Drei bekannte Risiken des EuroSelect Vierzehn (IVG 14)

Risiko I.

Die Londoner Büroimmobilie „The Gherkin“ wurde von der IVG spätestens Anfang 2007 angekauft. Die Vermarktung erfolgte hauptsächlich ab dem 3.Quartal 2007. Zu dieser Zeit war die aufziehende Finanz- und Immobilienkrise erkennbar.

Risiko II.

Der Verkaufspreis oder der Wert der Büroimmobilie des IVG EuroSelect Vierzehn erscheint schon bei Zeichnung der Beteiligung überteuert gewesen zu sein. Darüber hinaus gab es SWAP Geschäfte durch den Fonds und eine problematische „loan-to-value“-Klausel.

Risiko III.

Ebenso wurden von den vertreibenden Banken teilweise Rückvergütungen (Kick backs) vereinnahmt, ohne dass darüber informiert wurde.

Die wirtschaftliche Lage des
IVG EuroSelect Vierzehn

Zunächst erscheint der Verkaufspreis oder der Wert der Büroimmobilie „The Gherkin“ schon bei Zeichnung der Beteiligung überteuert gewesen zu sein. Hintergrund ist, dass in dem Prospekt nach unserer Einschätzung der Eindruck erweckt wurde, dass der Anleger über den Fonds einen günstigen Preis für die Immobilie „The Gherkin“ zahle. Es wird auf Verkehrswertgutachten Bezug genommen, die einen Wert von £ 635 Millionen für die Immobilie ausweisen, wobei die Anleger „nur“ £ 600 Millionen zahlen mussten.

Hier wurde im Prospekt nach unserer Ansicht nicht klargestellt, dass die Immobilie für lediglich ca. £ 350 Millionen von der Swiss Re erbaut wurde. Die Swiss Re ist aber gleichzeitig der Hauptmieter, der mit der Veräußerung für £ 600 Millionen bereits £ 250 Millionen Gewinn erwirtschaftet hatte. Als weitere Gefahr tritt die vereinbarte „loan to value“ Klausel hervor.

Damit ist der „Verschuldungsgrad in Abhängigkeit zum Wert der Immobilie“ gemeint. Bei dem Fonds dürfen die Kredite nie mehr als 67% des Immobilienwertes betragen. Mit dem Wert sind jedoch nicht die £ 635 Millionen gemeint, sondern der wirkliche Wert! Wenn die Kredite 67% überschreiten, sind die kreditgebenden Banken nicht nur berechtigt, die Erhöhung der Rücklage und Sondertilgungen zu verlangen. Sie dürfen sogar die Kreditverträge kündigen und die Immobilie in einer Zwangsversteigerung verwerten.

Aktuell steht gerade der Verkauf der Immobilie im Raum. Hinzu kommen die Währungsrisiken durch die Finanzierung in Schweizer Franken. Die Schulden wurden auch in Schweizer Franken aufgenommen, der jedoch seit 2007 stark gestiegen ist. Ebenso problematisch sind die abgeschlossenen SWAP Geschäfte.

Das sollten die betroffenen Anleger in Ihre Entscheidung einbeziehen:

  1. Die aktive Entscheidung, nichts zu veranlassen, ist ebenso ein bewusste Entscheidung. Dadurch können Schadensersatzansprüche verjähren.
  2. Die Entscheidung, sich mit Ihrer Bank in Verbindung zu setzen, kann Erfolg versprechend sein. Wenn Ihnen Ihre Bank ein Entgegenkommen signalisiert, sollte das als Bestätigung gewertet werden, dass real Schadensersatzansprüche bestehen.
  3. Die Entscheidung, sich an einen erfahrenen und in die Materie eingearbeiteten Rechtsanwalt zu wenden, bedeutet, dass eine Person vom Fach Ihnen einen Rat erteilt.

Ihr Ansprechpartner

Paul Naacke
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bank- und
Kapitalmarktrecht

Tel.: 030 / 20 84 733 – 20
Fax.: 030 / 20 84 733 – 29
E-Mail senden

Alle Details zur Beteiligung an dem EuroSelect Vierzehn

EuroSelect SymbolbildIVG EuroSelect Vierzehn GmbH & Co. KG, kurz IVG 14 oder „The Gherkin“ (übersetzt: „Die Gurke“) genannt, ist ein geschlossener Immobilienfonds durch den in die gleichnamige Büroimmobilie in London investiert werden konnte. Hierbei handelt es sich um ein modernes futuristisches Bürogebäude, dass wegen seiner Form so genannt wurde. Der IVG 14 ist in eine wirtschaftliche Schieflage geraten, was nun auch vermehrt in der Presse berichtet wurde, beispielsweise in Spiegel Online.

Die Zeit Online meldete am 29.07.2014, dass die Londoner Büroimmobilie für £ 650 Millionen zum Verkauf steht. Dadurch wird die Gefahr deutlich, dass die damals investierten Gelder zu erheblichen Teilen verloren sind und empfindliche Verluste drohen. Nunmehr wurden die Anleger über die Fondsgesellschaft aufgefordert, bis zum 11.08.2014 mitzuteilen, ob Sie einem Verkauf der Immobilie und damit einem empfindlichen Verlust zustimmen. Andernfalls drohe die Zwangsversteigerung des Gebäudes.

  • Fondsart: Geschlossener Immobilienfonds in Großbritannien
  • Initiator: VG ImmobilienFonds GmbH, eine 100%ige Tochter der IVG Immobilien AG
  • Beteiligung: Als Direktkommanditist an der „IVG EuroSelect Vierzehn GmbH & Co. KG“ oder über die Treuhandgesellschaft „Wert-Konzept Immobilienfonds Verwaltungsgesellschaft mbH“
  • Fondsvolumen: 347,1 Millionen £, davon 153,6 Millionen £ Kommanditkapital
  • Mindestbeteiligung: 10.000 £ zzgl. Agio bei 100% Einzahlung
© Weidhas · Veting · Naacke Rechtsanwälte Part mbB | Online Marketing von loonma