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Hannover Leasing Medienfonds
Nr. 163 Moratim

Im April 2005 legte das Emissionshaus Hannover Leasing AG den Fernsehproduktions-Fonds „Moratim“ auf. Anleger haben sich als Direktkommanditisten mit einer Beteiligung in Höhe von mindestens 25.000 € hieran beteiligt. Es handelt sich um einen eher kleineren Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 25 Millionen €. Der Fonds soll 15 Jahre, also noch bis zum Jahr 2020 laufen.

Kanzleiprofil

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  • Begleitung zahlreicher erfolgreicher Gerichtsverfahren deutschlandweit

Hannover Leasing Moratim Fonds
als steueroptimierende Beteiligung

Die Anleger hatten rund 55 % des Nominalkapitals als Eigenkapital einzuzahlen. Der Rest wurde über ein obligatorisches Darlehen bei der HSH Nord Bank AG finanziert. Wie die meisten Medienfonds war auch der Hannover Leasing Moratim eine steueroptimierende Beteiligung. Im Zeichnungsjahr bescherte die Anlage den Zeichnern hohe Verlustzuweisungen, die durch Gewinnzuweisungen in den Folgejahren allerdings wieder ausgeglichen werden, bzw. durch die Schlusszahlung und deren Besteuerung endgültig ausgeglichen werden sollten. Von den anderen Medienfonds der Emittentin Hannover Leasing unterscheidet sich der Moratim insbesondere

durch die unterschiedliche Darlehenskonstruktion: Während die Reihe der Montranus-Fonds über die Landesbank Hessen-Thüringen International (Helaba Dublin) finanziert wurde, war bei dieser Anlage die HSH Nordbank AG die Darlehensgeberin. Anders als bei den Montranus Fonds wird das Darlehen nicht mit den Annuitäten getätigt, sondern ist endfällig. Die Kanzlei Weidhas Veting Naacke Rechtsanwälte prüft im Moment, wie sich dies auf die steuerliche Situation des Fonds genau auswirkt. Sobald uns hierzu gesicherte Erkenntnisse vorliegen, werden wir an gleicher Stelle berichten.

Ausschüttungen sind bislang ausgeblieben

Gemäß dem Emissionsprospekt waren während der Laufzeit nur geringste Ausschüttungen geplant. Tatsächlich sind leider auch diese niedrigen Ausschüttungen gänzlich ausgeblieben. Ob die Beteiligung nun tatsächlich schlecht läuft, lässt sich allerdings nur schwer beurteilen. Sowohl die Ausschüttungen, als auch die vollständige Tilgung des aufgenommenen Darlehens ist prospektgemäß für das Jahr 2020 geplant.

Es ist zu befürchten, dass erst dann mit letzter Sicherheit klar wird, ob der Fonds ein Erfolg war oder nicht. Für Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Beratung oder einer möglicherweise fehlerhaften Fonds-Konstruktion wird es dann leider zu spät sein.

Ihr Ansprechpartner

Jörg-Ulrich Weidhas
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bank- und
Kapitalmarktrecht

Tel.: 030 / 20 84 733 – 20
Fax.: 030 / 20 84 733 – 29
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