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Ex-Wölbern-Chef Schulte zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt

Das Landgericht Hamburg sprach am 20.04.2015 den Ex-Wölbern-Chef Heinrich Maria Schulte in 327 Fällen der gewerbsmäßigen Untreue für schuldig. Schulte habe von 2011 bis 2013 etwas mehr als 147 Millionen Euro aus 31 geschlossenen Immobilienfonds von Wölbern Invest entnommen und zweckwidrig verwendet. Abzüglich Rückzahlungen von rund 31 Millionen blieben offene Posten von rund 115 Millionen Euro. Rund 50 Millionen Euro davon seien in den privaten Bereich Schultes geflossen. Dabei habe er von Anfang an mit Vorsatz gehandelt. Gezielt habe er sich an die entscheidenden Positionen im Hause Wölbern sowie in den Fonds gesetzt. Die Verträge, die den Zahlungen zugrunde lagen, hätten lediglich der Verschleierung gedient. Das Geld sei nicht so verwendet worden, wie in diesen Verträgen vorgesehen. Stattdessen nutzte Schulte die Millionen aus den Fonds unter anderem, um seine Medizinunternehmungen zu finanzieren sowie seinen anspruchsvollen Lebensstil, so das Landgericht. Staatsanwaltsschaft und Schulte sind gegen das Urteil in Revision gegangen.

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