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DS-Rendite-Fonds Nr. 117
DS Patriot GmbH & Co. Containerschiff KG

Unter der Bezeichnung dieses Fonds konnten sich Anleger an dem Schiff Hyundai Patriot, einem Containerschiff der Post-Panamax-Klasse beteiligen. Der Emissionsprospekt aus dem Jahr 2006 weist unseres Erachtens zahlreiche Prospektfehler auf, die rechtlich höchst umstritten sind.

Kanzleiprofil

  • Kostenlose Ersteinschätzung
  • Rechtliche und wirtschaftliche Kompetenz
  • Begleitung zahlreicher erfolgreicher Gerichtsverfahren deutschlandweit

Wirtschaftliche Probleme des
DS-Rendite-Fonds Nr. 117

Die ursprünglich abgeschlossenen Charterverträge mit der CSAV liefen nur bis April 2014. Die notwendige neue Vercharterung konnte nur unter schlechten Bedingungen realisiert werden, die es dem Fonds erschweren und eventuell auch unmöglich machen werden, die Zeiten der Schiffskrise zu überstehen. Vor diesem Hintergrund wurden die Ausschüttungen bereits 2013 eingestellt. Ebenso wurde mit Beschluss aus dem Februar 2014 die Geschäftsbesorgerin der DS-Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot GmbH & Co. Containerschiff KG ermächtigt, dass Schiff Hyundai Patriot einem Einnahmenpool beitreten zu lassen. Dies ist soweit auch geschehen. Die Hyundai Patriot ist nunmehr zusammen mit ihren Schwesterschiffen in einem Einnahmenpool.

Dennoch reichen die laufenden Chartereinnahmen nicht aus, um neben den Ausgaben für Schiffsbetriebs-, Fondsverwaltungs-und Zinskosten auch die laufenden Kosten für die Tilgung der Darlehen zu decken.
Die Pool-Einnahmen, also die sozialisierten Einnahmen aller 5 baugleichen Schiffe in dem Schiffspool, liegen laut dem Bericht der Fondsverwaltung vom Juli 2014 bei 12.001 US-$ pro Tag und Schiff. In dem Zwischenbericht aus dem April 2015 wurde von der Fondsverwaltung wohlweislich nicht mal mehr eine Zahl genannt. Ein Nachrechnen ergibt eine aktuelle Vercharterung der Schiffe aus dem Pool zu durchschnittlich 13.460 US-$ pro Tag.

Im Ergebnis entsprechen die aktuellen Tageseinnahmen durch die Vercharterung in dem Schiffs-Pool für die Hyundai Patriot etwa 40 % der prognostizierten Charterraten-Einnahmen laut Prospekt von ca. 34.000 US-$, womit bei der immensen Verschuldung des Fonds eine Insolvenz und damit ein Totalverlustrisiko leider ein realistisch zu befürchtendes Szenario darstellt.
Da schon Ausschüttungen geleistet wurden, wäre das Totalverlustrisiko dadurch theoretisch abgemildert. Bei einer Insolvenz besteht jedoch die Gefahr, dass die Ausschüttung durch einen Insolvensverwalter oder zuvor durch die Fondsverwaltung zurückgefordert werden.

Dies wäre insbesondere deshalb möglich, wenn es sich bei den Ausschüttungen nicht um erwirtschaftete Gewinne handelte, wovon wir ausgehen, sondern aus der Liquidität gezahlt wurden. Ebenso könnte sich ein steuerliches Problem auftun, da die Finanzämter rückwirkend die Einnahmen aus Schiffspools als Versicherungsgeschäft für einzelne Schiffe ansehen könnten und damit die Versicherungssteuer in Höhe von 19 % erhoben werden würde. Zwar wurde die Gesetzeslage geändert und bestimmt, dass bis zum 01.01.2016 dies nicht erfolgen darf. Damit dürfte diese Steuer dann allerdings für das Jahr 2016 erhoben werden.

Mögliche Handlungsoptionen für Anleger
des DS-Rendite-Fonds Nr. 117

Es gibt wegen der unseres Erachtens vorliegenden Prospektfehler und wahrscheinlichen Aufklärungsmängel bei Abschluss der Beteiligung zahlreiche erfolgsversprechende Ansatzpunkte, Schadensersatz durchzusetzen. Es bietet sich daher an, sich diesbezüglich an einen Fachanwalt im Bank-und Kapitalmarktrecht zu wenden, um Ihre jeweilige rechtliche Situation überprüfen zu lassen.

Wir bieten gerne an, Ihnen eine kostenlose und unverbindliche Ersteinschätzung Ihrer Sach-und Rechtslage diesbezüglich zukommen zu lassen, sobald wir Ihre Unterlagen sichten konnten und Sie uns den Sachverhalt zum Beitritt geschildert haben. Sprechen Sie uns an.

Ihr Ansprechpartner

Paul Naacke
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bank- und
Kapitalmarktrecht

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