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BGH zur Frage des Mitverschulden des Anlageinteressenten hinsichtlich der Verletzung der Beratungspflichten des Anlageberaters

Beim Schadensersatzanspruch wegen Verletzung von Aufklärungs- und Beratungspflichten kommt der Einwand des Mitverschuldens nur unter besonderen Umständen zum Tragen, weil sich der Anleger regelmäßig auf die Richtigkeit der ihm erteilten Aufklärung und Beratung verlassen darf; eine Ausnahme hiervon ist anzunehmen, wenn der Geschädigte über eigene Sachkunde oder über zusätzliche Informationen verfügt. Der Umstand, dass der Anleger erhebliche Beträge “aufs Spiel gesetzt hat”, ohne sich zuvor mit der empfohlenen Anlage intensiv zu beschäftigen, rechtfertigt nicht den Schluss, er habe sich “besonders leichtsinnig” verhalten (BGH, Urteil vom 19.02.2015, Az.  III ZR 90/14)

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