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BGH: Aufklärungspflicht des Anlageberaters hinsichtlich des Risikos einer wieder auflebenden (begrenzeten) Kommanditistenhaftung nach § 172 Abs. 4 HGB

In Bezug auf das Anlageobjekt muss ein Anlageberater rechtzeitig, richtig und sorgfältig, dabei für den Kunden verständlich und vollständig beraten. Insbesondere muss er den Interessenten über die Eigenschaften und Risiken unterrichten, die für die Anlageentscheidung wesentliche Bedeutung haben oder haben können. In diesem Zusammenhang gehört es insbesondere zu den Pflichten eines Anlageberaters, den Anleger über das Risiko der wieder auflebenden Kommanditistenhaftung nach § 172 Abs. 4 HGB aufzuklären. Dieses gilt selbst dann wenn diese auf 10 % des Anlagebetrags begrenzt ist. Die wieder auflebende Kommanditistenhaftung hat erhebliche Auswirkungen auf die prognostizierte Rendite, die nachträglich wieder entfallen oder verringert werden kann. Diese Renditeerwartung des Anlegers ist regelmäßig wesentlicher Maßstab für die Beurteilung der Anlage. (BGH, Urteil vom 04.12.2014, Az. III ZR 82/14)

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