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Elbfonds Direkt Invest Polen 5 und 7:
Anleger wurden getäuscht

Bei den geschlossenen Immobilienbeteiligungen Elbfonds Direkt Invest Polen 5 und Elbfonds Direkt Invest Polen 7 läuft vieles nicht so wie angekündigt. Immer größer werden die Zweifel an der Geschäftsführung. Doch was steckt dahinter: Missmanagement oder Kalkül?

Verunsicherung bei den betroffenen Anlegern

Viele Anleger des Elbfonds Direkt Invest Polen 5 Immobilien Portfolio Fonds GmbH & Co. KG und des Elbfonds Direkt Invest Polen 7 Immobilien Portfolio Fonds GmbH & Co. KG (Polen Invest 5 und 7) sind zu Recht unzufrieden und verunsichert. Der Grund: Die vorgesehenen Investitionen scheinen von der Geschäftsführung nicht ordnungsgemäß umgesetzt worden zu sein, die Fonds laufen länger als prospektiert und Fondskapital wurde an andere Beteiligungen verliehen und eine Discounterkette, die als Käufer von Immobilien angekündigt wurde, will davon offenbar nichts mehr wissen.

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Fondskapital von Elbfonds Direkt Invest
Polen 5 und 7 als Darlehens vergeben

Ein wesentlicher Vorwurf der Anleger: Die Projektgesellschaft der beiden Beteiligungen hat Darlehen vergeben – auch über die Grenzen der jeweiligen Fonds hinweg. So wurden aus dem Kapitalstock des Elbfonds Direkt Invest Polen 5 insgesamt EUR 7. 931.453, aus dem Kapitalstock des Elbfonds Direkt Invest Polen 7 insgesamt EUR 7.881. 085 an Projektgesellschaften anderer Polen-Fonds des Emissionshauses vergeben. Während diese Darlehen nur rund 5 % Zinsen einbringen, hat der Elbfonds Direkt Invest Polen 5 selbst beim Generalunternehmer Hochtief einen Kredit aufgenommen – zu einem Zinssatz von 10 %!

Diese Darlehen waren weder im Prospekt vorgesehen, noch wurden sie von den Anlegern genehmigt. Auch sind die Darlehen nicht werthaltig besichert. Viele Anleger fragen sich nun, ob diese Darlehensvergabe überhaupt rechtmäßig war. Zwar weist die Geschäftsführung darauf hin, dass die Darlehen nur kurzfristig und zudem an sinnvolle Projekte vergeben wurden. Für daraus resultierende Risiken haften trotzdem die Anleger. Das ist brisant, vor allem, weil bei der Zeichnung der Anteile derartige Pläne nicht bekannt waren.

Blindpool-Risiko statt versprochener Sicherheit

Doch nicht nur die unberechtigte Vergabe von Darlehen macht den Anlegern Sorgen. Auch fragen Sie sich, an wen die Immobilien, die die Fonds bauen, am Ende verkauft werden. Besonders brisant ist das, weil die Fondsgesellschaften während der Zeichnungsfrist im Prospekt und im Fondskonzept mit dem „Verkauf-vor-Ankauf-Prinzip“ warben. Dabei stehen die Käufer der zukünftigen Immobilie bereits vor Baubeginn fest – meist gar schon, bevor die Fondsgesellschaft das Kapital einsammelt und das Grundstück erwirbt. Gerade die mit diesem Konzept einhergehende Sicherheit war für viele Anleger ein starkes Argument. Nun verkehrt sich dieses Versprechen aber ins Gegenteil um: Die Geschäftsführung erklärte dazu, dass zum Zeitpunkt der Prospekterstellung noch keine konkreten Investoren feststanden.

Damit sehen sich Anleger nun einem Blindpool-Risiko gegenüber, ist doch nicht klar, wer die Immobilien am Ende übernehmen wird. Geworben hatten Fondsgesellschaft und auch einige Vertriebsgesellschaften während der Zeichnungsphase damit, dass die Discounterkette Aldi bei einigen Projekten als Käufer parat stünde. Heute haben jedoch viele Anleger Zweifel an dieser Aussage – nicht nur, weil Aldi bisher noch keine Projekte unterstützt hat. Der Discountriese hat nun auch rechtliche Schritte gegen diese Werbemaßnahmen eingeleitet.

Unzutreffende Informationen in den Prospekten der Elbfonds Direkt Invest
Polen 5 und 7

Bei der Bewerbung der beiden geschlossenen Immobilienfonds wurden die Anleger getäuscht. Statt des Sicherheit versprechenden „Verkauf-vor-Ankauf-Prinzips“ sehen sie sich nun Blindpool-Risiken ausgesetzt. Zudem wurden die Investoren mit Aldi als namhaftem Partner gelockt. Hier können Anleger Schadenersatzansprüche aufgrund von Prospektfehlern und / oder aufgrund unzutreffender Anlageberatungen geltend machen. Die Fachanwälte der Kanzlei Weidhas + Veting beraten Anleger der Elbfonds Direkt Invest Polen 5 und 7 über das weitere Vorgehen und mögliche Rechtsschritte.

Ihr Ansprechpartner

Cord Veting
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bank- und
Kapitalmarktrecht

Tel.: 030 / 20 84 733 – 20
Fax.: 030 / 20 84 733 – 29
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