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Containervermittler P&R insolvent –
zehntausende Anleger geschädigt

Seit mehr als 40 Jahren verkauft der Finanzvermittler P&R aus Grünwald bei München Finanzprodukte. Etwa 50.000 Anleger haben in Schiffscontainern investiert. Das P&R-Geschäftsmodell war einfach: Das Unternehmen verkaufte Anlegern Schiffscontainer und mietete sie zu fest vereinbarten Preisen zurück. Die Anleger kassierten die Mieten. Nach ein paar Jahren kaufte P&R den Anlegern die gebrauchten Container zum anfänglich berechneten Restwert zurück.

Zuletzt verwaltete P&R ein milliardenschweres Investitionsvolumen von etwa 3,5 Milliarden Euro.

Jetzt ist das Unternehmen zahlungsunfähig und hat am 15. März selbst Insolvenz angemeldet. Das Insolvenzgericht München hat die Rechtsanwälte Michael Jaffé und Philip Heinke als vorläufige Insolvenzverwalter für die P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, die P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH und die P&R Container Leasing GmbH eingesetzt.

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Illegales Schneeballsystem?

Die Insolvenz der P&R kommt nicht unerwartet, da von 2014 bis 2016 höhere Auszahlungen an Anleger geleistet, als aus der Vermietung der Container hereinkamen. Die jährliche Unterdeckung einer dreistelligen Millionensumme muss aus dem Neugeschäft ausgeglichen worden sein, so dass der Verdacht eines Schneeballsystems besteht. Dieses hatte P & R zuletzt im Sommer 2017 bestritten und auf hohe Liquidität und Rücklagen verwiesen, die die Unterdeckungen auffangen könnten.

Fest steht hingegen, dass der Containerverkauf bei P&R seit 2014 ins Stocken geraten ist. Nach dem Rekordjahr 2013, in dem die Gruppe mehr als eine Milliarde Euro frisches Kapital einsammelte, ging das Geschäft deutlich zurück.

Im vergangenen Jahr gab es nur noch Neuabschlüsse für 442 Millionen Euro – was einen Einbruch von 40 % zum Vorjahr darstellte.

Sollten sich die Vorwürfe bestätigten, dass die P & R hat trotz Kapitalunterdeckung zur Finanzierung der laufenden Ausgaben und zur Auszahlung der Erträge an die Anleger weiter frisches Anlagekapital einsammelte, liegt darin ein strafbares Verhalten der beteiligten Personen wegen (Kapitalanlage-)Betrugs und Insolvenzverschleppung.

Die betreffenden Personen hätten sich in diesem Falle Schadensersatzpflichtig gegenüber den Anlegern gemacht.

Was können sie tun?

Sollten Sie zu den geschädigten Anlegern der P&R Gruppe gehören, können Sie ergänzende Informationen und Handlungsempfehlungen von unserer Kanzlei erhalten.

Lassen Sie Ihre Ausstiegsmöglichkeiten sowie etwaige Schadensersatzansprüche prüfen.
Sie können über unser Formular Kontakt zu uns aufnehmen:

Ihr Ansprechpartner

Cord Veting
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bank- und
Kapitalmarktrecht

Tel.: 030 / 20 84 733 – 20
Fax.: 030 / 20 84 733 – 29
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