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CFB-Schiffsfonds Twins 2
CFB-Fonds 168

Der CFB-Schiffsfonds Twins 2 oder auch CFB-Fonds 168 genannt, ist ein geschlossener Schiffsfonds, mit dem sich Anleger im Jahr 2008 an der NAUTESSA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „NEDLLOYD MARITA“ KG und der NAULUMO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „MAERSK NOTTINGHAM“ KG je hälftig beteiligen konnten.

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Geschlossener Schiffsfonds Twins 2:
Die aktuelle wirtschaftliche Lage

Der CFB-Schiffsfonds Twins 2 oder auch CFB-Fonds 168 genannt, ist ein geschlossener Schiffsfonds, mit dem sich Anleger im Jahr 2008 an der NAUTESSA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „NEDLLOYD MARITA“ KG und der NAULUMO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „MAERSK NOTTINGHAM“ KG je hälftig beteiligen konnten. Nunmehr teilte die Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH (CFB)

im September 2014 mit, dass der Twins 2 Schiffsfonds in eine existenzbedrohende Situation geraten ist. Mit anderen Worten, sollte nicht kurzfristig gehandelt werden, ist eine Insolvenz der beiden Schiffahrtsgesellschaften „MS NEDLLOYD MARITA“ und „MS MAERSK NOTTINGHAM“ wohl nicht abzuwenden.

Existenzbedrohende Situation
des CFB-Fonds 168

Um dies zu vermeiden gibt es aus Sicht der CFB nur die Möglichkeit, dass die Anleger entweder Eigenkapital nach schießen. Dies hätte jedoch die Folge, dass der CFB-Schiffsfonds Twins 2 vermutlich ein Fass ohne Boden wird, da mit einer kurzfristigen Erholung der Charterraten, also der Möglichkeit, dass die beiden Schiffe wieder Geld verdienen, nicht gerechnet werden kann.

Vor dem Hintergrund, dass die finanzierenden Banken nicht zu notwendigen Zugeständnissen bereit sind, wird ein Notverkauf der „MS MAERSK NOTTINGHAM“ wohl die einzige Möglichkeit sein, nicht bereits dieses oder nächstes Jahr für den Fonds einen Insolvenzantrag stellen zu müssen.

Mögliche Handlungsoptionen für
Anleger des CFB-Schiffsfonds Twins 2

Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, bereits jetzt prüfen zu lassen, ob Ihnen ein Schadensersatzanspruch wegen des CFB-Schiffsfonds Twins 2 gegenüber Ihrer Bank zustehen könnte. Unseres Erachtens weist der Emissionsprospekt Fehler und Ungenauigkeiten vor, aufgrund derer die Beteiligung nicht ordnungsgemäß dargestellt wurde. Ferner ist es möglich, dass Sie nicht ordnungsgemäß über die Rückvergütungen („Kickbacks“) informiert wurden, die Ihre Bank für die Empfehlung der Beteiligung hinter ihrem Rücken für die Vermittlung des CFB-Fonds Nr. 168 erhalten hat. Ebenso können Risiken oder Funktionsweise des

Schiffsfonds Ihnen gegenüber fehlerhaft dargestellt worden sein. Darüber hinaus wurde im Jahr 2008, insbesondere wenn der Fonds Twins 2 erst in der 2. Jahreshälfte 2008 gezeichnet wurde, nicht ordentlich dargestellt, dass die Finanzkrise bereits ihren Lauf nahm und die Verdienstmöglichkeiten mit Containerschiffen absehbar kurzfristig einbrechen würden. Die andere Handlungsalternative, weiter nichts zu tun, ist vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklung sicher die schlechtere Alternative. Die Entscheidung, nicht zu Handeln, ist aber ebenso eine bewusste Entscheidung.

Schadensersatzansprüche mit folgenden
Ansatzpunkten geltend machen

Es gibt mehrere Ansatzpunkte aufgrund von Prospektfehlern, um Schadensersatzansprüche erfolgreich gegenüber der eigenen Bank geltend zu machen. Dies sind nicht lediglich das Verschweigen von Rückvergütungen (Kick-backs) und die nicht ordnungsgemäße Darstellung der Risiken und Funktionsweisen.

Bei den CFB-Schiffsfonds Twins 2 gab es bereits mit dem Erwerb der beiden Schiffe einen faden Beigeschmack, was die CFB oder die „Bank“ den Anlegern des Fonds zugemutet haben. Dies fängt damit an, dass die beiden Containerschiffe im Jahr 2007 gebraucht von dem Vorgängerfonds, dem CFB 146, für knapp 42 Millionen $ je Schiff erworben wurden, obwohl der CFB-Fonds 146 die Schiffe zuvor neu für lediglich knapp 28 Millionen $ je Schiff erworben hatte. Es liegt u. E. auf der Hand, dass die Schiffe überteuert auf Kosten der Anleger des CFB-Schiffsfonds Twins 2 erworben wurden.

Darüber hinaus handelt es sich bei dem CFB-Schiffsfonds Twins 2 um einen hochriskanten Fonds, da dieser eine Laufzeit von mindestens 20 Jahren aufwies, weil er frühestens zum 31.12.2028 gekündigt werden kann.

Bei einer Laufzeit von 20 Jahren ist aber klar, dass es mehrere Krisen in der Schifffahrt geben wird, insbesondere wenn auf einem historischen Hoch mit dem CFB-Fonds 168 begonnen wurde. Wenn der Twins 2 einfach so konstruiert wurde, dass er bei nur einem Jahr mit schlechten Charterraten bereits vor der Insolvenz steht, dann hätte dies in dem Prospekt erklärt werden müssen. Bis zum Wechsel 2013/14 hatte der CFB-Schiffsfonds Twins 2 feste Charterverträge mit der Maersk Gruppe. Bei Auslaufen dieser konnte jedoch wegen des schwierigen Marktumfeldes nicht die Charterrate von knapp 14.000 $ Schiff pro Tag am Markt durchgesetzt werden, wie es in der Prognoserechnung des Fonds angenommen wurde, sondern nur eine in Höhe von 7500 $. Da dies bereits den Fonds vor existenzielle Schwierigkeiten stellt, war der Prospekt unseres Erachtens auch in diesem Punkt fehlerhaft. Es ist bei einer zwanzigjährigen Laufzeit klar, dass es auch einmal ein schlechtes Jahr geben kann, was dann allerdings ohne Existenz-Probleme gemeistert werden können sollte.
Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Prospektfehler, die dargestellt und geltend gemacht werden können.

Im Ergebnis läßt sich unseres Erachtens festhalten:

Der CFB-Schiffsfonds Twins 2 hatte 2 gebrauchte Containerschiffe überteuert eingekauft, war hoch verschuldet und auf eine Laufzeit von mindestens 20 Jahren angelegt, wobei absehbar war, dass er nicht mal ein Jahr mit niedrigeren Einnahmen überstehen würde. Die Betriebskosten waren bereits in dem Prospekt unrealistisch niedrig angesetzt.

Daneben ist immer individuell zu überlegen, ob die Risiken und die Funktionsweise des CFB-Schiffsfonds Twins 2 von dem Bankberater richtig erklärt wurden. Ebenso ist in dem Prospekt unseres Erachtens nicht ordnungsgemäß über Rückvergütungen (Kick-backs) aufgeklärt worden. Vermutlich wurden 12 % oder mehr Rückvergütung von der Bank vereinnahmt, ohne dass darüber informiert wurde.

Vor diesem Hintergrund ist es empfehlenswert, wenn Sie sich an einen Experten wenden, um prüfen zu lassen, ob Sie Schadensersatzansprüche haben und diese wirtschaftlich sinnvoll durchsetzen können. Ebenso sinnvoll wäre es, sich mit mehreren von uns vertretenen Mandanten zusammenzuschließen, um einerseits von den Informationen zu profitieren, andererseits den Druck auf die Banken zu erhöhen, damit diese eine außergerichtliche Lösung anbieten.

Download Urteil Landgericht München als PDF-Datei

Ihr Ansprechpartner

Paul Naacke
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bank- und
Kapitalmarktrecht

Tel.: 030 / 20 84 733 – 20
Fax.: 030 / 20 84 733 – 29
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